Spion appartement paris

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Maigret -Romane und -Erzählungen von Georges Simenon. Und sicherlich gibt es legitime Gründe, sie zu installieren. Sluggsy wandte sich wieder mir zu. Dann begann ich zu schreien, und das graue Gesicht mit dem Blutfaden tanzte vor mir auf und ab. Ich torkelte zum nächsten Stuhl und setzte mich, den Kopf in die Hände vergraben. Nach ihrer Reise berichten uns unsere Gäste von ihrem Aufenthalt.

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Jun 20, Paris-Berlin. Die sogenannten Strassen sind meterlange Flure, die an Krankenhäuser erinnern. Ob man dort wohnen möchte bleibt dahingestellt. Le Corbusier hat übrigens nie Architektur studiert, der Schweizer hatte gelernt, Uhrendeckel zu gravieren. Vielleicht liebte er deshalb das in sich geschlossene …. Wir besuchen das Corbusierhaus auf Wunsch beim Kulturspaziergang durch das französiche Berlin. Für eine geschlossene Gruppe passen wir den Spaziergang ganz individuell nach Ihren Wünschen an.

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Ideal als besonderes Highlight für eine Feier, oder Jubiläum. Sie bevorzugen einen Spaziergang in französischer Sprache oder in Verbindung mit einem kleinen Sprachunterricht? Kein Problem, wir sind flexibel und erfüllen viele Wünsche. Feb 15, Kulturspaziergänge. Objektiv gesehen, ist es eine einfache unscheinbare Stahlbrücke. Hier tauschten Amerikaner und Sowjets ihre Spione aus.

Abel gegen einen amerikanischen Piloten. Der letzte politische Gefangene kam am Februar statt. Ein halbes Jahr später fiel die Mauer. Mais cet endroit est en Europe le symbole pour les espions, la guerre froide, les agents et les services secrets. Mir blieb nichts anderes übrig, als zu versuchen, einen Moment aus dem Lichtkreis zu entrinnen, unter einen Baum zu kriechen und mich dort zu verstecken.

Schritte, das Geräusch brechender Äste kamen näher. Jetzt konnte ich den schweren Atem hören. Sonst setzt's was. Das Versteckspiel ist aus! Ich war auf der Flucht vor der Eintönigkeit, der Schalheit, der Engstirnigkeit und meiner eigenen Unfähigkeit, mir einen Platz an der Sonne zu erobern. Ich hatte einen weiten Weg hinter mir. Eine halbe Welt dehnte sich zwischen mir und England. Das Gebiet ist ein beliebtes amerikanisches Sport- und Erholungszentrum in den Adirondacks, eine weitläufige Bergkette mit Seen und Fichtenwäldern, die fast den ganzen nördlichen Teil des Staates New York einnimmt.

Am ersten September hatte ich meine Reise angetreten. Heute schrieben wir Freitag, den Bei meinem Aufbruch waren die staubigen Blätter der kümmerlichen Ahornbäume auf dem kleinen Platz vor meiner Londoner Wohnung schmutziggrün gewesen. Jetzt flammte hier und dort das Laub der wilden Ahornbäume glühendrot zwischen den Legionen dunkler Fichten, die sich bis zur kanadischen Grenze zogen. Die roten Wangen entsprachen natürlich gar nicht dem modischen Ideal der Vornehmheit. Trotzdem hatte ich sogar aufgehört, Lippenstift und Nagellack zu benutzen.

Mir war, als hätte ich endlich eine Haut abgestreift, die nicht zu mir gehörte, und wäre wieder in meine eigene geschlüpft. Wenn ich in den Spiegel blickte, war ich glücklich wie ein Kind und gefiel mir -3 - selbst. Ich erzähle das alles nicht etwa aus Selbstgefälligkeit. Nein, ich war einfach auf der Flucht vor dem Mädchen, das ich während der vergangenen fünf Jahre gewesen war. Ich war froh, sein Gesicht losgeworden zu sein.

Im folgenden Wetterbericht warnte der Sprecher vor einem heftigen Gewitter und orkanartigen Winden.


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  3. Maigret und der Spion?

Das Gewitter näherte sich aus nördlicher Richtung und würde Albany gegen zwanzig Uhr erreichen. Es störte mich nicht. Ich habe keine Angst vor dem Gewitter. Und ich war allein! Und wie hatte ich bei meinen Bemühungen Schiffbruch erlitten! Ich zuckte die Achseln, um die Erinnerung an mein Versagen zu verscheuchen. Nicht jeder ist dazu geschaffen, mit dem Strom zu schwimmen. Künstler sind einsame Menschen.

Auch Staatsmänner und Generäle. Das ist keine Tugend - eher eine Untugend. Ich hasse Fichten. Sie sind düster und starr. Man kann unter ihnen keinen Schutz suchen und man kann sie nicht besteigen. Sie sind voll schwarzen Schmutzes, den man an anderen Bäumen nicht findet, und wenn sich dieser Schmutz mit ihrem Harz mischt, bekommt man ganz schmierige Finger. Ihre zackigen Formen wirken feindselig, und wenn sie so dicht aneinander gedrängt stehen, sehe ich in ihnen ein Heer feindlicher Lanzen, das mir den Weg versperrt.

Nur eines mag ich an ihnen: ihren Geruch. Wenn immer es möglich ist, streue ich Fichtennadelsalz in mein Bad. Hier, in den Adirondacks, war der Anblick endloser Fichtenwälder entschieden deprimierend. Etwa fünf Morgen dieser unsympathischen Bäume sind abgeholzt worden, um Platz für das Motel zu schaffen. Eigentlich dürfte ich gar nicht mehr Motel sagen, denn man hat jetzt in Amerika neue Ausdrücke dafür geprägt, da man das Wort Motel hier unwillkürlich mit Prostitution, Gangstern und Mordfällen in Verbindung bringt, für die sich ja diese Autohotels als recht geeignet erwiesen haben.

Der Platz des Motels war gut gewählt, um Touristen und Urlauber anzulocken. Am Südufer dieses Sees hatte man das Motel -5 - erbaut. Dahinter, in einem flachen halbkreisförmig angelegten Bau, befanden sich die Gästezimmer. Das ganze Projekt war nach Plänen geschaffen, die dem letzten Schrei entsprachen - die Wände getäfelt, die Dächer aus schweren Fichtenbalken, Klimaanlage und Fernsehapparat in jedem Zimmer, Kinderspielplatz und eigenes Schwimmbecken.

Im Hauptgebäude war ein kleines Selbstbedienungsrestaurant; Lebensmittel und Spirituosen wurden zweimal am Tag geliefert. Für ein Einzelzimmer zahlte man zehn, für ein Doppelzimmer sechzehn Dollar. Wirklich voll war das Motel eigentlich nur vom Juli, dem Unabhängigkeitstag, bis zum Labor Day, der immer auf den ersten Sonntag im September fällt. Lachenden Auges hatte ich heute morgen um sechs ihrem chromblitzenden Kombiwagen nachgeblickt, der nach Troy, wo die widerlichen Zeitgenossen herstammten, in südlicher Richtung davongerollt war.

Phancey hatte noch ein letztes Mal einen plumpen Annäherungsversuch gewagt. Ich hatte nicht rasch genug reagiert. Da hatte er von mir abgelassen. Halten Sie die Festung, bis der Chef morgen nachmittag kommt, um die Schlüssel abzuholen. Er war zum Wagen getreten. Seine Frau hatte uns von ihrem Platz hinter dem Steuerrad aus -6 - beobachtet. Vergessen Sie nicht, uns zu schreiben. Puh, was für ein Paar! Wie aus einem schlechten Roman. Na ja, viel schlimmeren Leuten konnte ich jetzt nicht mehr begegnen, und die beiden waren ja endlich weg.

Von jetzt an konnte es nur besser werden. Jetzt drehte ich mich um und richtete den Blick nach Norden, um nach dem Wetter zu sehen. Es war ein wunderschöner Tag gewesen, klar und warm, doch nun türmten sich drohende Wolken am Himmel, schwarz wie die Nacht, nur mit einem Hauch von Rosa von der sinkenden Sonne gesäumt. Kleine Windböen huschten durch die Wipfel der Bäume.

Doch wenn sich das zornige Wüten des Windes eine Weile legte, schienen die hohen Bäume auf beiden Seiten des Motels schweigend näher zu rücken, als wollten sie sich um das hell erleuchtete Gebäude hinter mir scharen. Ich lächelte vor mich hin. Ich erinnerte mich wieder an das nur mit Mühe zu unterdrückende Prickeln, das wir als Kinder empfanden, wenn wir im Dunklen Verstecken spielten, wenn man unter der Treppe das leise Knarren des Bodens hörte, das Flüstern der Suchenden.

Komm zu mir 'rein! Während ich so dastand, erwachsen jetzt, erkannte ich wieder das deutliche Prickeln, das die Angst verursacht - den Schauder, der den Rücken hinunterrieselt, die Gänsehaut, die primitiven Warnsignale tierischer Vorfahren. Es wurde dunkel. Das Zwitschern der Vögel war verstummt. Ich sog die feuchte Luft noch einmal tief in meine Lungen. Der Geruch der Fichten und des modrigen Waldbodens hatte sich verstärkt. Es war, als schwitzte auch der Wald von der angenehmen Erregung, die ich empfand. Dann war es still. Sekunden später grollte der Donner wie ein aus dem Schlaf gerissener Wachhund, und dann begann der Sturm.

Ja, sie warnte mich wirklich. Plötzlich verwischte sich der Schimmer im niederprasselnden Regen, trübte sich hinter dem grauen Schleier herabströmenden Wassers. Die ersten schweren Tropfen trafen mich. Ich drehte mich um und rannte zum Haus. Hinter mir schlug ich die Türe zu, drehte den Schlüssel und legte die Kette vor. Ich hatte es gerade noch geschafft. Dann öffneten sich die Schleusen, in eintönigem Rauschen strömte -8 - der Regen herab, trommelte dumpf auf das Holzdach, peitschte klatschend gegen die Fensterscheiben.

Ein gellendes Pfeifen durchschnitt die Luft. Es war nur eine einzige ungeheure Detonation, wie die einer Bombe, die in einer Entfernung von wenigen Metern gefallen ist. Es klirrte, als Glasscherben eines Fensters zu Boden schepperten. Dann prasselten Regentropfen auf das Linoleum. Ich rührte mich nicht. Ich konnte nicht. Das hatte ich nicht erwartet. Du hast nie in diesem Gebirge ein Gewitter miterlebt. Eigentlich ein recht wackeliges, armseliges Dach, das du da über dem Kopf hast. Du bist gern allein, hast du behauptet. Na, wie gefällt dir das hier?

Doch diesmal hielt das Krachen an, knatternd in einer wütenden Kanonade, unter deren Heftigkeit Tassen und Gläser hinter der Bartheke klirrend hin- und herrutschten und die Holzwände unter dem Druck der Schallwellen stöhnten. Meine Knie zitterten. Ich torkelte zum nächsten Stuhl und setzte mich, den Kopf in die Hände vergraben.

Wie hatte ich so töricht sein können, so - so herausfordernd? Aber das stimmte nicht! Es war die Katastrophe, das Ende der Welt. Und es galt mir! Es gab nur noch eine Hoffnung. Ich sprang auf und rannte zur Tür. Wenn ich es auf Zimmer frei stellte, würde vielleicht ein Autofahrer, froh, bei diesem Wetter eine -9 - Zuflucht gefunden zu haben, hier halten. Doch als ich an dem Schalter drehte, fuhr böse und heimtückisch ein greller Blitz in den Raum, und als der Donner dröhnte, packte mich eine riesenhafte Hand und schleuderte mich zu Boden. Vielleicht war mein Haar verbrannt.

Ich hob die Hand zum Kopf. Kahl war ich jedenfalls nicht. Allerdings spürte ich am Hinterkopf eine Beule. Vorsichtig bewegte ich mich. Keines meiner Glieder war gebrochen. Mir war nichts geschehen. Noch schwach und zaghaft rappelte ich mich hoch und blickte mich um, voller Angst, ein Bild wilder Zerstörung vorzufinden.

Alles stand an seinem Platz. Nur in einem Fenster fehlte eine Scheibe, und darunter breitete sich eine Wasserlache aus, eine Erinnerung an den Alptraum, den ich hinter mir hatte. Aber es war alles meine eigene Schuld gewesen. Ich hatte den Kopf verloren. Natürlich, es hatte ein Gewitter gegeben. Donner und Blitz hatten sich abgewechselt.

Ich war verschreckt und verängstigt gewesen wie ein Kind. Zur Strafe hatte ich eine Beule am Kopf davongetragen. Das geschah mir nur zu recht.

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Aber Moment mal! Ich schritt eilig durch den Raum, nahm meine Handtasche vom Empfangstisch und trat hinter die Theke des Selbstbedienungsrestaurants. Dort ging ich in die Knie und blickte in den langen Spiegel unter den Regalbrettern. Zuerst sah ich in meine eigenen Augen. Sie starrten mich an, blau und klar, jedoch weit aufgerissen in einem Ausdruck furchtsamen Argwohns.

Die Wimpern waren noch da und auch die Brauen. Na also! Ich zog meinen Kamm heraus und fuhr mir heftig durch das Haar. Ich warf einen Blick auf meine Uhr. Es war kurz vor sieben.

Dann holte ich ein Tuch und einen Eimer und wischte das Regenwasser unter dem Fenster auf. Als ich fertig war, rannte ich den kurzen überdachten Weg zum Gästegebäude hinüber und betrat mein Zimmer, Nummer 9, das auf der rechten Seite lag. Ich zog meine Kleider aus und duschte kalt. Ich wusch sie aus und hing sie zum Trocknen auf. Schon hatte ich vergessen, welche schreckliche Strafe mir durch das Gewitter zuteil geworden war. Die Vorfreude auf den einsamen Abend, der vor mir lag, auf die Fortsetzung meiner Reise am nächsten Tag hatte wieder von mir Besitz ergriffen.

Ohne mir erst die Mühe zu machen, einen Büstenhalter anzuziehen, streifte ich die beiden Kleidungsstücke über und bewunderte mich im Spiegel. Ich schob die Ärmel über die Ellbogen hinauf und schlüpfte in die goldenen Ferragamo-Sandalen. Dann sauste ich zurück ins Hauptgebäude. In der Whiskyflasche, die mich schon seit zwei Wochen begleitete, war gerade noch ein guter Schluck übrig.

Dann zog ich mir einen bequemen Sessel aus der Empfangshalle neben das Radio, stellte den Apparat etwas lauter, steckte mir eine Zigarette an und nahm einen kräftigen Zug aus meinem Glas, bevor ich mich in den Sessel kuschelte. Derek ruderte, während ich den Plattenspieler bediente. Es waren Tränen der Erinnerung an eine verlorene Kindheit. Meine Augen sind, wie schon erwähnt, blau, und mein Haar ist dunkelbraun. Ich war damals acht. Sie zog in unser kleines Haus und kümmerte sich um mich.

Wir kamen ganz gut miteinander aus, und heute hänge ich mit fast kindlicher Liebe an ihr; doch sie war Protestantin, während ich im katholischen Glauben erzogen worden war. Ich wurde ein Opfer des religiösen Tauziehens, das stets der Fluch der von Priestern beherrschten Stadt Quebec gewesen ist, in der beide Glaubensrichtungen von einer beinahe gleichen Zahl von Anhängern vertreten sind.

Die Katholiken siegten in der Schlacht um mein Seelenheil, und ich wurde bis zu meinem fünfzehnten Lebensjahr im Konvent der Ursulinerinnen erzogen. Doch nur zu gern hätte ich dieses Wissen hingegeben, um andere Dinge zu lernen, die mir nicht nur eine Eignung zur Nonne oder Krankenschwester mitgaben. Die Ursulinerinnen bilden nicht nur den Kern der katholischen Tradition in Quebec, sondern meine Familie hatte dem innersten Bollwerk der kanadischen Gemeinde französischer Abstammung angehört.

Miss Threadgolds Astor House war, wie die meisten dieser durch und durch englischen Institutionen, in der Nähe von Sunningdale gelegen. Es war ein riesiges Gebäude im viktorianischen Stil, das loszuschlagen den Häusermakler bestimmt einige Mühe gekostet hatte. Das obere Stockwerk war in fünfundzwanzig Zweibettzimmer eingeteilt worden, die durch dünne Wände voneinander getrennt waren.

Ich hatte allerdings nicht allzusehr unter der Gesellschaft der Libanesin zu leiden. Ich war, das erkenne ich jetzt, viel zu empfindlich und geriet zu rasch in Wut.

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Aber vielleicht war mein Eindruck falsch, denn einer von den jungen Männern ritt im selben Jahr beim Grand National mit und schaffte das Rennen bis zum Ziel. Und dann lernte ich Derek kennen. Es war Ende Juni, und die Ballsaison war fast vorbei. Deshalb beschlossen wir, die wenigen Leute, an denen uns tatsächlich etwas lag, zu einer Party einzuladen. Susan und ich waren ziemlich pleite. Deshalb schickte ich ein Telegramm an Tante Florence und erhielt prompt hundert Pfund.

Susan kratzte weitere fünfzig Pfund zusammen. Wir besorgten achtzehn Flaschen Champagner - rosa, weil das aufregender klang -, eine Dose mit vier Kilo Kaviar, zwei billige Dosen Leberpastete und eine Menge mit Knoblauch gewürzter Gabelbissen aus Soho. Die Party war ein voller Erfolg, sie war beinahe zu erfolgreich. Die Räume waren überfüllt. Der Lärm und die Hitze waren fast unerträglich. Vielleicht waren wir doch nicht so simple Dinger, wie wir geglaubt hatten. Er nahm meinen Ellbogen und zog mich aus dem Zimmer, die Treppe hinunter.

Wir holen etwas Trinkbares aus dem nächsten Gasthaus. Er bestand darauf, für den Gin zu bezahlen. Mir ging es nur darum, den Gin möglichst rasch hinaufzutragen. Und dann kam Derek Mallaby, strich das Haar von meinem Ohr zurück und flüsterte ziemlich laut und heiser, ob ich mit ihm noch einen Bummel machen würde.

Susan verschwand mit ihren Freunden, und wir nahmen uns in der King's Road ein Taxi. Er hatte einen Tag freibekommen, um nach London zu fahren und einen Rechtsanwalt aufzusuchen, da seine Tante gestorben war und ihm etwas Geld hinterlassen hatte. Den Tag hatte er mit seinen Eltern verbracht, die inzwischen nach Windsor zurückgekehrt waren. Eigentlich hätte er ins Theater und dann brav zu Bett gehen sollen, doch die Normans hätten ihn statt dessen zu unserer Party mitgenommen.

Er fragte, ob ich Lust hätte, mit ihm in den Klub zu gehen. Ich fand das natürlich ungeheuer aufregend. Der ist das beste Nachtlokal in London, und ich war über die Kellerbars in Chelsea niemals hinausgekommen. Im schien man ihn zu kennen. Es war angenehm schummrig, und er bestellte Gin und Sodawasser. Als ich zweimal seine Hand von meiner Brust geschoben hatte, schien es mir beim drittenmal übertrieben prüde, die Berührung nicht zu dulden, doch als die Hand weiter hinunterglitt und meinen Rock hochstreifen wollte, widersetzte ich mich.

Und als er meine Hand nahm und sie zu sich hinüberziehen wollte, duldete ich das nicht, obwohl mein ganzer Körper sich danach sehnte, diese Dinge zu tun. Doch dann waren wir, Gott sei Dank, vor meiner Wohnung. Er stieg aus und brachte mich zur Tür. Als sein Taxi davonfuhr, spürte ich noch immer den Druck seiner Hand, und ich rannte in mein Zimmer und starrte in den Spiegel. Die Eiswürfel in meinem Glas waren geschmolzen. Ich stand auf und warf noch ein paar hinein.

Ich steckte mir eine neue Zigarette an, und sogleich war ich wieder in jenen endlosen Sommer zurückversetzt. Dereks letztes Schuljahr ging zu Ende. Er hatte mir vier Briefe gesandt, und ich ihm ebenso viele. In seinen Briefen berichtete er in erster Linie über seine Erfolge beim Kricket, und ich erzählte ihm von Partys, Kino und vom Theater. Er hatte vor, den Sommer zu Hause zu verbringen und war ganz aus dem Häuschen über einen gebrauchten MG, den seine Eltern ihm schenken wollten.

Er fragte, ob ich eine Spritztour mit ihm machen würde. Es sah mir gar nicht ähnlich, so geheimnistuerisch zu sein, doch ich wachte über meine Liebe wie über einen verborgenen Schatz und glaubte, es könnte Unglück bringen, -1 9 - auch nur darüber zu sprechen. Deshalb sagte ich einfach, ich wollte mich nach einer Stellung umsehen und würde vielleicht später nachkommen. Susan reiste also ab, und kurz darauf kam ein neuer Brief von Derek, in dem er mich bat, am folgenden Samstag mit dem Zug zu kommen.

Am ersten Tag erwartete er mich auf dem Bahnsteig. Es war prachtvoll - schwarz, mit roten Lederpolstern, roten Speichenrädern und Sonderzubehör, wie beispielsweise einem Gurt um die Motorhaube und dem Abzeichen des Britischen Autosportvereins. Wir stiegen ein, und ich band mir Dereks seidenes Taschentuch ums Haar. An diesem Tag fuhren wir bis nach Bray, weil er mit seinem Wagen prahlen wollte. Dort besuchte er mit mir ein sehr schickes Restaurant, das Hotel de Paris. Seite an Seite lagen wir nebeneinander, lauschten den Platten und beobachteten einen kleinen Vogel, der im Gewirr der Zweige über uns herumhüpfte.

Es war ein wunderschöner stiller Nachmittag. Später überfielen uns die Mücken, und wir brachten beinahe das Boot zum Kentern, als wir versuchten, rückwärts wieder ins offene Wasser zu gelangen. Wir fuhren zurück bis nach Eton, bestellten Rührei und Kaffee in einem kleinen Restaurant, das Derek gut kannte, und dann schlug er vor, ins Kino zu gehen. Mir wurde klar, weshalb Derek es gewählt hatte, als er zwölf Schilling für die Loge bezahlte. Rechts und links vom Vorführraum befand sich je eine Loge, ein dunkler viereckiger Kasten mit zwei Stühlen.

Sobald wir sie betreten hatten, zog Derek seinen Stuhl ganz nahe an den meinen und begann, mich zu küssen und zu betasten. O Gott, dachte ich zuerst, bringt er hierher seine Mädchen? Doch nach einer Weile schmolz mein innerer Widerstand dahin. Seine Hände erforschten meinen Körper. Doch ich richtete mich auf, rückte von ihm ab und rupfte mir die Augen. Was wir getan hatten, war ganz harmlos. Eigentlich war ja alles ganz wunderbar gewesen. Es geschah immer das gleiche. Nur zum Mittagessen und zum Tee gingen wir in verschiedene Lokale.

In meiner Erinnerung an jene Tage scheint immer die Sonne, und die Weiden hängen über dem Wasser, das ebenso klar und blau ist wie der Himmel. Ich würde Susan alles erklären, ab und zu würde ich über das Wochenende nach Oxford fahren, und ab und zu würde Derek mich in London besuchen. Wir sprachen nicht über unsere Liebe. Ich hatte nicht das Bedürfnis, in diesem Teil seines Lebens eine Rolle zu spielen, zumindest vorläufig nicht. Ich war glücklich, ihn einen Tag in der Woche ganz für mich allein haben zu können. Ich wollte ihn nicht mit einer Menge anderer Leute teilen, die mich sowieso verschüchtern würden.

Ich fragte ihn, was los sei. Ich meine, richtig. Es kam von dem rauhen Ton, den er angeschlagen hatte. Jetzt setzte ich seinem Verlangen die gleichen alten Argumente entgegen, doch ich war nervös und bestürzt. Er widersprach mir, ich sei ein prüdes Geschöpf. Zitternd dachte ich darüber nach. Vielleicht lag darin etwas Wahres. Es wäre eine Art Besiegelung unserer Liebe. Doch ich hatte Angst.

Und dann stürzte die Welt ein. Steht sofort auf. Derek stand schon. Dann stand ich stocksteif da, wartete darauf, getötet zu werden. Die dunkel umrissene Gestalt unter der Tür deutete auf meine Handtasche auf dem -2 3 - Boden. Der Direktor schlug die Tür der Loge zu und rannte rasch an uns vorbei, wahrscheinlich weil er dachte, wir würden davonlaufen. Zwei oder drei Zuschauer hatten sich von den hinteren Reihen ins Vestibül begeben. Der Direktor war ein untersetzter dunkelhaariger Mann in einem engen Anzug und mit einer Blume im Knopfloch.

Sein Gesicht war rot angelaufen vor Wut, als er uns musterte. Ich habe verdammt gute Lust, die Polizei zu holen. Unzüchtiges Benehmen und Hausfriedensbruch. Furchtsam schlichen wir an ihm vorbei. Er folgte uns, noch immer den Arm ausgestreckt. Ich kenne euch beide. Wenn ihr nochmal hier aufkreuzt, hole ich die Polizei! Ich nahm Dereks Arm. Warum nahm er eigentlich nicht den meinen? Dort bogen wir dann ein und wanderten langsam wieder hügelaufwärts zu der Stelle, wo der MG stand.

Derek sprach kein Wort. Erst als wir in die Nähe des Wagens kamen, öffnete er den Mund. In zehn Minuten bin ich wieder da. Ich sah grauenhaft aus. Ich schauderte. Irgend jemand würde sich bestimmt an die Nummer von Dereks Wagen entsinnen, ein kleiner Junge, der Autonummern sammelte. Irgendein neugieriger Schnüffler befand sich immer am Schauplatz des Verbrechens. Ja, natürlich war es eines, das schlimmste im puritanischen England.

Automatisch hatte ich mein Haar und mein Aussehen etwas in Ordnung gebracht. Ich warf einen letzten Blick in den Spiegel. Gegenüber von Füller stand ein Polizist bei Dereks Wagen und redete auf ihn ein. Derek drehte sich um und sah mich. Ich sagte ja, sie würde jeden Augenblick wieder da sein.

Nicht wahr, mein Schatz? Neue Lügen! Atemlos sagte ich ja und stieg in den Wagen. Selbst in einem Notfall wie diesem. Ich dachte schon, es hätte uns erwischt. Und Oxford! Ich wäre abgemeldet gewesen. Er hatte sich schon wieder erholt. Wann würde ich es überwunden haben? Dein Zug geht erst in einer Stunde. Der Weg ist bei den Liebespärchen von Windsor sehr beliebt. Völlig einsam. Wäre doch schade, das alles ungenutzt zu lassen. Ich kann einfach nicht. Ist dir übel, oder was?

So beschämend. Komm, sei kein Spielverderber. Trotzdem begann ich innerlich zu zittern bei dem Gedanken, noch einmal alles von vorn durchmachen zu -2 6 - müssen. Er half mir über ein Gatter auf ein Feld, legte seinen Arm um mich und führte mich einen schmalen Ziehweg entlang, am Hausbooten vorbei, die im Schutz der Trauerweiden verankert lagen.

Mit einem schönen Doppelbett und sicherlich etwas Trinkbarem im Schrank. Wir haben schon genug Ärger gehabt. Das Gras ist ja genau so weich. Bist du nicht aufgeregt? Du wirst sehen; es ist wunderbar. Dann sind wir wirklich Liebende. Aber du wirst doch zärtlich zu mir sein, nicht wahr?

Es ist das erstemal, und ich mache sicher alles falsch. Ich zeig's dir schon. Es war wunderschön, mit ihm im Mondlicht durch das Gras zu wandern. Doch vor uns erhob sich eine Baumgruppe, und ich blickte scheu und voller Angst dorthin. Jetzt durfte ich nicht albern sein und zu weinen anfangen. Der Pfad führte zwischen den Bäumen und Sträuchern hindurch. Derek blickte sich um. Senk den Kopf. Andere Leute waren schon vor uns dagewesen. Ich sah eine Zigarettenschachtel, eine Coca-ColaFlasche.

Das Gras war niedergetreten. Derek war voller Hast und Ungeduld. Er legte sein Jackett auf den Boden und begann sogleich, beinahe fieberhaft, seine wilden Liebkosungen. Ich wollte schmelzen unter seinen Händen, doch mein Körper war steif vor seelischer -2 7 - Anspannung, verkrampft und steinern.

Tränen quollen aus meinen Augen. O Gott, was geschah nur mit mir? Lange lagen wir so da. Ich sah, wie das Mondlicht durch die Zweige schimmerte, und versuchte, meine Tränen einzudämmen. Ich war jetzt sein, ganz sein, und er war mein. Jetzt würde ich nie wieder allein sein. Wir waren zu zweit. Er streckte mir beide Arme entgegen und half mir auf die Beine. Er blickte mir ins Gesicht, und ich entdeckte eine Spur von Verlegenheit in seinem Lächeln. Er bückte sich, um sein Jackett aufzuheben.

Dann blickte er auf seine Uhr. Wir haben nur noch eine Viertelstunde Zeit bis zum Zug. Derek schritt schweigend neben mir her. Sein Gesicht im Mondschein war verschlossen, und als ich meinen Arm durch den seinen schob, drückte er ihn nicht. Ich machte mir Vorwürfe. Es war nicht gut genug gewesen. Und ich hatte geweint. Ich hatte alles verdorben. Wir gelangten zum Auto und fuhren stumm zum Bahnhof.

Am Eingang hielt ich ihn an. Unter dem gelben Licht war sein Gesicht hager und gespannt, und seine Augen richteten sich nur zögernd auf mich. Wie ist es mit nächstem Samstag? Ich könnte nach Oxford kommen. Oder möchtest du lieber warten, bis du dich etwas eingelebt hast? Ich schreibe dir. Dies alles war so anders als sonst, wenn wir Abschied nahmen. Ich möchte wissen, wie es dir gefällt.